Urlaubstipps Andalusien

Die schönsten Strände der Costa Tropical

Von deinSpanien-Redaktion · Aktualisiert am 07.10.2026 · 4 Min. Lesezeit

Kurz gesagt: Die Costa Tropical ist die Küste der Provinz Granada: kleiner, ruhiger und spanischer als die Costa del Sol nebenan. Die Strände bestehen aus dunklem Sand und Kies, das Wasser ist klar, und hinter den Buchten wachsen Mangos und Avocados. Von Granada bist du über die Autobahn schnell dort.

Auf einen Blick

  • Beste Zeit: Juni und September, Baden von Mai bis Oktober
  • Dauer: Tagesausflug ab Granada oder mehrere Tage vor Ort
  • Eintritt: alle Strände sind frei zugänglich
  • Anreise: Auto über die A-44 und A-7 oder Bus ab Granada
  • Mitbringen: Badeschuhe, Schnorchel, Sonnenschirm

La Herradura: die Bucht für Taucher und Schnorchler

La Herradura liegt ganz im Westen an einer hufeisenförmigen Bucht, daher der Name. Der Strand ist lang, besteht aus grobem Kies und fällt schnell ab. An beiden Enden schließen Felsen an, an denen du gut schnorcheln kannst. Hier sitzen auch die meisten Tauchschulen der Küste.

Westlich davon, schon im Schutzgebiet Maro-Cerro Gordo, liegt die Playa de Cantarriján, eine Bucht mit zwei Strandlokalen, an der auch nackt gebadet wird. Im Hochsommer ist die Zufahrt mit dem eigenen Auto in der Regel gesperrt. Dann parkst du oben an der Landstraße und nimmst den Kleinbus. Wie es weiter westlich aussieht, steht unter Strände Costa del Sol.

Almuñécar: Stadtstrände mit Burg

Almuñécar ist der größte Badeort der Küste. Der Felsen Peñón del Santo teilt die Strände in zwei Hälften, darüber liegt die Altstadt mit der Burg San Miguel.

  • Playa de San Cristóbal: der Hauptstrand westlich des Felsens mit Promenade und vielen Lokalen.
  • Playa Puerta del Mar: östlich des Felsens, direkt unter der Altstadt.
  • Playa de Velilla: lang und breit, mit Ferienwohnungen dahinter, beliebt bei spanischen Familien.

Almuñécar eignet sich gut als Basis ohne Auto: Du hast Strand, Altstadt und Busbahnhof in Laufweite.

Salobreña: Strand unter dem weißen Dorf

Salobreña erkennst du schon von der Autobahn: ein weißer Ort auf einem Felsen mit einer maurischen Burg obenauf, davor Felder und das Meer. Unten trennt ein Felsvorsprung, El Peñón, die Playa de la Guardia von der Playa de la Charca. Beide sind weitläufig und auch im August selten überfüllt.

Verbinde den Strandtag mit einem Gang hinauf durch die Gassen zur Burg, am besten am frühen Abend, wenn es abkühlt.

Weiter östlich: Wo wird es ruhig?

Hinter dem Hafen von Motril wird die Küste rauer und leerer. Die Orte sind klein, Hotels gibt es kaum.

  • Playa Granada (Motril): langer, offener Strand, bei Wind beliebt bei Surfern.
  • Calahonda: Fischerort mit tiefem, sehr klarem Wasser direkt am Ufer.
  • La Rijana: kleine Bucht zwischen Calahonda und Castell de Ferro unter einem alten Wachturm, eine der schönsten der Küste.
  • Castell de Ferro: ruhiger Ort mit langem Strand und wenigen Besuchern aus dem Ausland.

Wie kommst du hin und wo parkst du?

Von Granada führt die Autobahn A-44 hinunter ans Meer und trifft bei Motril auf die Küstenautobahn A-7. Beide kosten keine Maut. Ohne Auto fahren Busse von Granada nach Almuñécar, Salobreña und Motril. Fahrpläne und Preise stehen bei ALSA.

In Almuñécar und Salobreña parkst du im Sommer am einfachsten auf den großen Plätzen am Ortsrand und läufst das letzte Stück. An den kleinen Buchten gibt es nur wenige Stellplätze: Komm früh.

Tipp: Nimm Badeschuhe mit. Der Kies ist in der Mittagssonne heiß, und an vielen Stränden wird das Wasser nach zwei, drei Schritten tief.

Womit lässt sich die Costa Tropical verbinden?

Die Küste ist das Strandziel der Leute aus Granada. Du kannst sie als Tagesausflug einplanen, siehe Ausflüge ab Granada, oder mit den Bergdörfern der Alpujarras verbinden, die auf halbem Weg liegen. Nach Westen sind es nur wenige Kilometer bis Nerja und Frigiliana.

Probier vor Ort das Obst, das der Küste den Namen gibt: Mango, Avocado und Chirimoya (Zuckerapfel) wachsen hier im Freien. Wenn du überlegst, an der Küste zu überwintern oder zu bleiben, hilft der Vergleich unter Wohin in Spanien?.

Häufige Fragen

Sind die Strände der Costa Tropical Sandstrände?

Überwiegend nicht. Die meisten bestehen aus dunklem, grobem Sand oder Kies. Dafür ist das Wasser sehr klar.

Welcher Strand ist der schönste?

Für Schnorchler La Herradura, für eine stille Bucht La Rijana, für einen Tag mit Ortsbummel die Strände von Salobreña.

Komme ich ohne Auto an die Costa Tropical?

Ja, mit dem Bus von Granada nach Almuñécar, Salobreña oder Motril. Für die kleinen Buchten dazwischen brauchst du ein Auto.

Ist die Costa Tropical für Kinder geeignet?

Ja, aber achte auf den Einstieg: An vielen Stränden wird es schnell tief. Flacher sind Velilla in Almuñécar und die Strände von Salobreña.

Stand Oktober 2026. Öffnungszeiten, Preise und Zugangsregeln ändern sich. Prüfe sie vor deinem Besuch auf den offiziellen Seiten.

Titelbild: kallerna · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0

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