Auswandern

Auswandern nach Teneriffa: Kosten, Wohnen, Arbeit und Tipps (2026)

Von deinSpanien-Redaktion · Aktualisiert am 30.10.2026 · 14 Min. Lesezeit

Kurz gesagt: Teneriffa ist die größte und bevölkerungsreichste Kanareninsel und bietet zwei sehr verschiedene Leben: den grünen, spanisch geprägten Norden mit günstigeren Mieten und den sonnigen, touristischen Süden. Wer einen ortsunabhängigen Job, eine Rente oder ein Geschäft mit Inselkunden mitbringt, kann hier sehr gut leben. Wer auf einen Job vor Ort setzt, sollte mit niedrigen Löhnen und knappen Wohnungen rechnen.

Auf einen Blick

  • Einwohner: rund 962.000 (Summe der INE-Gemeindezahlen, Stand 1. Januar 2025)
  • Miete: von 10,4 €/m² in Icod de los Vinos bis 19,0 €/m² in Adeje (Idealista, September 2026)
  • Klima: an der Küste rund 21 °C im Januar und 29 °C im August (AEMET, Santa Cruz)
  • Steuer: IGIC statt Mehrwertsteuer, allgemeiner Satz 7 %
  • Arbeitsmarkt: Arbeitslosenquote der Kanaren 11,6 % (EPA, 2. Quartal 2026)
  • Für wen: Remote-Arbeiter, Rentner, Familien mit Budget für eine Privatschule, Selbstständige mit Inselkunden

Für wen passt Teneriffa, und für wen nicht?

Teneriffa ist keine Ferieninsel, auf der man nebenbei wohnt. Es ist eine Insel mit knapp einer Million Einwohnern, Großstadt, Universität, Autobahnen und Staus. Das macht den Alltag einfacher als auf kleinen Inseln, aber auch weniger idyllisch, als Urlaubsfotos vermuten lassen.

Gut passt Teneriffa, wenn du:

  • dein Einkommen mitbringst (Remote-Job, Rente, Kunden in Deutschland oder Österreich)
  • ganzjährig mildes Klima ohne heiße Sommer willst
  • eine Stadt mit Infrastruktur suchst, nicht nur einen Strandort
  • bereit bist, Spanisch zu lernen, vor allem wenn du in den Norden ziehst
  • Natur suchst: Teide, Anaga-Gebirge, Wanderwege direkt vor der Haustür

Weniger gut passt die Insel, wenn du mit einem spanischen Durchschnittsgehalt eine Wohnung im Süden bezahlen willst, regelmäßig für wenig Geld nach Deutschland pendeln musst oder sehr viel online bestellst. Pakete vom Festland sind teurer und langsamer (dazu unten mehr). Auch wer Jahreszeiten und Herbstwald vermisst, wird auf Dauer selten glücklich.

Deutschsprachige Ärzte in Teneriffa: 13 geprüfte Praxen und Kliniken →

Nord oder Süd: die besten Gegenden zum Wohnen

Das Teide-Massiv teilt die Insel. Der Passatwind staut im Norden die Wolken, dort ist es grüner und öfter bedeckt. Der Süden liegt im Windschatten und ist sonnig und trocken. Den Vergleich aus Urlaubersicht findest du unter Teneriffa Nord oder Süd. Für das Wohnen kommen Preis, Sprache und Arbeitsweg dazu.

Santa Cruz de Tenerife

Die Hauptstadt (rund 212.000 Einwohner) ist das Verwaltungszentrum: Behörden, Krankenhäuser, Geschäfte, Hafen. Sie ist sonniger als die Nordküste, weil das Anaga-Gebirge sie schützt. Mit 14,0 €/m² liegt die Miete im Mittelfeld. Gut für alle, die Stadtleben, kurze Wege zu Ämtern und einen spanischen Alltag wollen.

La Laguna

San Cristóbal de La Laguna (rund 161.000 Einwohner) grenzt direkt an Santa Cruz und ist mit der Straßenbahn verbunden. Die Altstadt gehört zum UNESCO-Welterbe, hier sitzt die Universität (siehe Studieren in La Laguna). Es ist kühler und feuchter als an der Küste. Mit 12,7 €/m² gehört La Laguna zu den günstigeren Orten mit Stadtinfrastruktur.

Puerto de la Cruz und La Orotava

Puerto de la Cruz ist seit Jahrzehnten bei deutschsprachigen Langzeitgästen beliebt: Altstadt, Promenade, Meerwasserbecken, viele ältere Residenten. Die Miete ist mit 16,5 €/m² für den Norden hoch, weil viele Wohnungen an Urlauber gehen. Das Nachbarstädtchen La Orotava liegt am Hang über dem Tal, mit Herrenhäusern und Holzbalkonen, und ist mit 11,4 €/m² einer der günstigsten Orte, für die Idealista Werte ausweist. Auch Los Realejos (12,0 €/m²) und Santa Úrsula (12,1 €/m²) sind Optionen für Familien mit Auto.

Costa Adeje und Los Cristianos

Im Süden liegen Adeje (19,0 €/m²) und Arona (18,9 €/m²), zu dem Los Cristianos gehört. Hier ist die Sonne am verlässlichsten, die Infrastruktur auf Urlauber ausgelegt, Englisch und Deutsch hört man oft. Costa Adeje ist der gehobene Teil, Los Cristianos ist gewachsener, mit Hafen und Fähren nach La Gomera. Nachteil: die höchsten Mieten der Insel und harte Konkurrenz mit Ferienvermietung.

El Médano

El Médano gehört zur Gemeinde Granadilla de Abona (15,8 €/m²). Der Ort ist windig, entspannt und bei Kitern, Windsurfern und jüngeren Remote-Arbeitern beliebt. Der Flughafen Teneriffa Süd liegt nah, was praktisch ist, aber auch Fluglärm bedeuten kann. Das Stimmungsbild wie im Urlaub ist echt, das Angebot an Dauerwohnungen klein.

Was kostet das Leben auf Teneriffa?

Der größte Posten ist die Miete. Die folgenden Werte sind Angebotsmieten aus dem Idealista-Bericht für die Provinz Santa Cruz de Tenerife, Stand September 2026. Die Spalte für 70 m² ist eine einfache Hochrechnung, kleine Wohnungen kosten pro m² meist mehr.

Ort Miete €/m² 70 m² (gerechnet) Veränderung zum Vorjahr
La Orotava 11,4 rund 800 € +5,4 %
La Laguna 12,7 rund 890 € +7,4 %
Santa Cruz 14,0 rund 980 € +5,8 %
Granadilla (El Médano) 15,8 rund 1.110 € +4,7 %
Puerto de la Cruz 16,5 rund 1.160 € minus 2,7 %
Arona (Los Cristianos) 18,9 rund 1.320 € minus 0,1 %
Adeje 19,0 rund 1.330 € minus 2,7 %

Ein WG-Zimmer kostete in Santa Cruz im ersten Quartal 2026 laut Idealista im Schnitt 420 € im Monat. Die übrigen Posten sind schwer zu belegen. Die folgende Tabelle ist deshalb eine eigene Schätzspanne für eine Person, keine Statistik.

Posten pro Monat (Schätzung) Anmerkung
Strom 40 bis 90 € kaum Heizung, im Süden eventuell Klimaanlage
Wasser, Butangas 20 bis 40 € kein Erdgasnetz, Warmwasser oft per Gasflasche oder Strom
Internet und Handy 35 bis 60 € Glasfaser in Städten verbreitet
Lebensmittel 250 bis 380 € Importware teurer, lokales Obst und Gemüse günstig
Auto (Sprit, Versicherung, Wartung) 120 bis 250 € Sprit günstiger als auf dem Festland
Private Krankenversicherung 60 bis 200 € stark abhängig von Alter und Tarif

Zum Vergleich: Laut INE gab ein Haushalt auf den Kanaren 2025 pro Person durchschnittlich 12.652 € im Jahr aus, gut 1.050 € im Monat. Diese Zahl enthält bei Eigentümern eine rechnerische Miete und ist nur ein grober Rahmen. Die Kosten für ganz Spanien rechnest du mit dem Kostenrechner unter Lebenshaltungskosten in Spanien durch.

Kanaren-Besonderheiten: IGIC, Pakete und Residentenrabatt

Die Kanaren haben steuerlich einen Sonderstatus, der dir im Alltag ständig begegnet:

  • IGIC statt Mehrwertsteuer: Der allgemeine Satz liegt bei 7 % statt 21 % auf dem Festland (Stand Oktober 2026). Viele Dinge sind dadurch etwas günstiger.
  • Pakete aus Deutschland: Die Kanaren gehören nicht zum EU-Mehrwertsteuergebiet. Sendungen vom Festland oder aus Deutschland gelten als Einfuhr. Es fallen oft IGIC und eine Bearbeitungsgebühr des Paketdienstes an, die Lieferung dauert länger, und manche Onlineshops liefern gar nicht auf die Inseln.
  • Residentenrabatt: Wer auf den Kanaren gemeldet ist, bekommt 75 % Rabatt auf Flüge und Fähren innerhalb Spaniens, also zwischen den Inseln und zum Festland. Für Flüge direkt nach Deutschland oder Österreich gilt der Rabatt nicht.

Arbeit und Selbstständigkeit: realistisch betrachtet

Der Arbeitsmarkt ist der Punkt, an dem viele Auswanderungspläne scheitern. Die Arbeitslosenquote der Kanaren lag im zweiten Quartal 2026 bei 11,6 %, über dem spanischen Wert von 9,87 % (INE, EPA). Das durchschnittliche Bruttojahresgehalt auf den Kanaren lag laut INE 2024 bei 25.120 €, im Gastgewerbe, wo die meisten Stellen entstehen, liegt der spanische Schnitt bei rund 17.650 €.

Ohne Spanisch bleiben vor allem Jobs im Tourismus: Hotels, Ferienanlagen, Immobilienbüros, Kundenservice für deutschsprachige Gäste, vor allem im Süden. Das ist ein Einstieg, aber selten eine Grundlage für eine Familie. Mehr zu den Wegen findest du unter Arbeiten in Spanien.

Besser stehen Remote-Arbeiter und Selbstständige da. Als Autónomo (Selbstständiger) meldest du dich wie auf dem Festland an, siehe Autónomo anmelden. Auf den Kanaren gibt es zwei Vorteile: Du stellst Rechnungen mit 7 % IGIC statt 21 % Mehrwertsteuer, und bis 50.000 € Umsatz kannst du die Kleinunternehmerregelung REPEP nutzen. Dazu kommt die kanarische „Cuota cero“, die neuen Selbstständigen die reduzierten Sozialbeiträge nachträglich erstattet. Alle Einzelheiten stehen unter Selbstständig auf den Kanaren.

Auswandern nach Teneriffa als Rentner

Für Rentner ist Teneriffa einer der beliebtesten Orte in Spanien. Das Klima ist ganzjährig mild, die Hitze im Sommer gemäßigt, und es gibt seit Jahrzehnten viele deutschsprachige Residenten, besonders in Puerto de la Cruz und im Süden um Los Cristianos und Costa Adeje.

Wichtig sind drei Punkte. Erstens die Krankenversicherung: Mit dem Formular S1 deiner deutschen oder österreichischen Krankenkasse wirst du in das spanische öffentliche System aufgenommen (siehe unten). Zweitens die Steuern: Wer mehr als 183 Tage im Jahr in Spanien lebt, ist hier steuerpflichtig, die gesetzliche Rente wird dann grundsätzlich in Spanien versteuert. Drittens das Älterwerden: Wer nicht Auto fahren kann, lebt in Santa Cruz, La Laguna oder Puerto de la Cruz besser als in einer Urbanisation am Hang. Mehr dazu im Artikel Als Ruheständler nach Spanien.

Mit Kindern nach Teneriffa: Schulen und Kita

Kinder sind in Spanien von 6 bis 16 Jahren schulpflichtig. Öffentliche Schulen sind kostenlos, Unterricht auf Spanisch. Gerade jüngere Kinder lernen die Sprache meist schnell, für Teenager ist der Einstieg härter.

Die Anmeldung für Infantil und Primaria läuft auf den Kanaren im Frühjahr: Für das Schuljahr 2026/27 lief die Antragsfrist vom 6. bis 17. April 2026, die Einschreibung vom 17. bis 26. Juni. Wer im laufenden Schuljahr zuzieht, bekommt über ein gesondertes Verfahren einen Platz, aber nicht unbedingt an der Wunschschule. Voraussetzung ist in der Praxis der Padrón (Anmeldung im Rathaus).

Die Deutsche Schule Teneriffa liegt in Tabaiba Alta zwischen Santa Cruz und Candelaria. Sie führt zum Abitur und zum spanischen Bachillerato und nimmt Kinder ab einem Jahr auf. Laut Schulseite kosten 2026/27 die Klassen 1 bis 8 monatlich 425 € (zehn Raten), der Kindergarten 465 € und die Krippe 410 € im Monat, dazu kommen Einschreibgebühr und Kaution. Wer im Süden wohnt, hat einen weiten Schulweg. Mehr zu Kita, Kinderarzt und Schulwahl findest du unter Auswandern mit Familie.

Gesundheit und Krankenversicherung

Das öffentliche Gesundheitssystem auf den Kanaren ist der Servicio Canario de la Salud (SCS). Zugang bekommst du in zwei Schritten: Die spanische Sozialversicherung (INSS) erkennt deinen Anspruch an, danach stellt der SCS die Gesundheitskarte aus und teilt dir ein Centro de Salud (Gesundheitszentrum) zu.

  • Angestellte und Selbstständige sind über ihre Anmeldung bei der Sozialversicherung versichert.
  • Rentner beantragen vor dem Umzug das Formular S1 bei ihrer Krankenkasse und legen es in Spanien vor.
  • Wer weder arbeitet noch Rente bezieht, braucht zunächst eine private Krankenversicherung. Nach einem Jahr Aufenthalt und mit Padrón kann man auf den Kanaren dem öffentlichen System über das Convenio especial beitreten. Es kostet laut Gesundheitsministerium 60 € im Monat unter 65 Jahren und 157 € ab 65, Medikamente zahlst du dann selbst.

Große Krankenhäuser gibt es in Santa Cruz und La Laguna, im Süden gibt es ein Krankenhaus und Gesundheitszentren in den Ferienorten. Den Ablauf Schritt für Schritt beschreibt Krankenversicherung in Spanien.

Klima über das Jahr

Das Klima ist der Hauptgrund, warum Menschen nach Teneriffa ziehen. Laut AEMET liegt das mittlere Tagesmaximum in Santa Cruz im Januar bei 21,0 °C und im August bei 29,0 °C, nachts sinkt es im Winter auf rund 15 °C (Normalperiode 1981 bis 2010). Santa Cruz hat rund 2.900 Sonnenstunden im Jahr, Regen fällt fast nur von Oktober bis März.

Wichtiger als die Jahreszeit ist der Ort. Im Norden hängen oft Passatwolken, in La Laguna ist es im Winter feucht und deutlich kühler, Wohnungen ohne Heizung fühlen sich dann klamm an. Im Süden scheint fast immer die Sonne, dafür ist es trockener und windiger. Ab etwa 1.000 Metern Höhe brauchst du im Winter eine Heizung. Einige Tage im Jahr bringt der Calima (Saharastaub) trübe Luft und Hitze. Mehr unter Kanaren Wetter.

Mobilität: Auto, Bus und Flüge

Ohne Auto ist Teneriffa nur in Santa Cruz, La Laguna und Puerto de la Cruz bequem. Die Autobahnen TF-5 (Norden) und TF-1 (Süden) treffen sich bei Santa Cruz, im Berufsverkehr sind Staus Alltag. Plane den Arbeitsweg deshalb vor der Wohnungssuche.

  • Bus und Bahn: Die Busse (Guaguas) von TITSA verbinden die ganze Insel, die Straßenbahn fährt zwischen Santa Cruz und La Laguna. Für Vielfahrer mit Wohnsitz auf den Kanaren sind Bus und Bahn 2026 kostenlos, die Bedingungen legt der Betreiber fest.
  • Auto: Ein in Deutschland zugelassenes Auto umzumelden ist auf den Kanaren aufwendiger, weil es beim Zoll als Einfuhr angemeldet werden muss. Bei einem Umzug ist es unter Bedingungen von der IGIC befreit. Viele kaufen trotzdem vor Ort. Details unter Auto ummelden und Führerschein.
  • Flüge: Teneriffa Süd bedient die meisten Direktflüge nach Deutschland und Österreich, Teneriffa Nord bei La Laguna vor allem Inselflüge und Verbindungen aufs Festland. Die Kanaren liegen eine Stunde hinter der deutschen Zeit.

Behörden und erste Schritte vor Ort

Die Reihenfolge der ersten Wochen ist auf Teneriffa dieselbe wie im übrigen Spanien. Der Engpass sind Termine, besonders in Santa Cruz und im Süden.

  1. NIE beantragen

    Die Steuer-Identifikationsnummer für Ausländer brauchst du für Mietvertrag, Bank, Arbeit und Auto. Wie das geht, steht unter NIE beantragen.

  2. Wohnung und Padrón

    Mit Mietvertrag meldest du dich im Rathaus deiner Gemeinde an. Der Padrón ist Voraussetzung für Gesundheitskarte, Schule und Residentenrabatt. Siehe Padrón anmelden.

  3. Bankkonto eröffnen

    Für Miete, Strom und Bizum brauchst du ein spanisches Konto, siehe Bankkonto in Spanien.

  4. Krankenversicherung klären

    Sozialversicherung, S1 oder privat, dann Gesundheitskarte beim SCS.

  5. In Deutschland oder Österreich abmelden

    Erst wenn der Wohnsitz in Spanien steht, siehe Abmeldung.

Die komplette Reihenfolge für ganz Spanien findest du in der Checkliste Auswandern.

Erfahrungen und typische Fehler

Wer sich in Foren und Gruppen umhört, liest immer wieder dieselben Geschichten. Die meisten Probleme lassen sich vermeiden.

  • Nach dem Urlaubsort entscheiden: Der Lieblingsort aus dem Urlaub ist oft der teuerste und touristischste. Wohne vorher ein paar Wochen außerhalb der Saison zur Probe, idealerweise im Norden und im Süden.
  • Auf einen Job vor Ort setzen: Die Löhne sind niedrig, die Mieten im Süden hoch. Plane mit Ersparnissen für mindestens sechs Monate.
  • Wohnung aus der Ferne mieten: Vorauszahlungen ohne Besichtigung sind ein häufiger Betrug. Tipps dazu unter Wohnung finden.
  • Sprache unterschätzen: Im Süden kommst du mit Deutsch und Englisch durch, bei Behörden, Ärzten und in der Schule nicht.
  • Die Insel unterschätzen: Viele merken nach einem Jahr, dass sie das Festland, Bahnreisen oder Jahreszeiten vermissen. Plane regelmäßige Reisen ein.
Tipp: Bist du noch unsicher, ob es überhaupt Teneriffa sein soll? Der direkte Vergleich steht unter Teneriffa oder Gran Canaria, die übrigen Inseln unter Auswandern auf die Kanaren.

Hilfe beim Auswandern nach Teneriffa

deinSpanien berät auf Deutsch online für ganz Andalusien und die Kanaren, also auch für Teneriffa. Wir erledigen Termine, Formulare und Vollmachten für NIE, Padrón, Sozialversicherung und Co.: Entweder bereiten wir dich vollständig vor oder erledigen die Schritte mit Vollmacht für dich. Wir sind selbst vor Ort in Spanien und haben alle Schritte selbst gemacht. Was wir anbieten, steht unter Beratung.

Häufige Fragen

Lohnt es sich, nach Teneriffa auszuwandern?

Ja, wenn du dein Einkommen mitbringst und das Inselleben magst. Klima, Natur und Infrastruktur sind sehr gut. Wer auf einen lokalen Job angewiesen ist, sollte vorher genau rechnen, denn die Löhne sind niedrig und die Mieten gestiegen.

Wo ist es auf Teneriffa am günstigsten zu wohnen?

Im Norden. Laut Idealista lagen die Mieten im September 2026 in Icod de los Vinos bei 10,4 €/m², in La Orotava bei 11,4 €/m², in Los Realejos bei 12,0 €/m² und in La Laguna bei 12,7 €/m². Im Süden zahlst du in Adeje und Arona rund 19 €/m².

Wie viel Geld brauche ich zum Leben auf Teneriffa?

Das hängt vor allem von der Miete ab. Für eine Person in einer kleinen Wohnung im Norden sind nach unserer Schätzung 1.400 bis 1.800 € im Monat realistisch, im Süden deutlich mehr. Rechne mit eigenem Puffer für Kaution, Möbel und die ersten Monate.

Finde ich auf Teneriffa Arbeit ohne Spanisch?

Im Tourismus im Süden gibt es Stellen für Deutschsprachige, etwa in Hotels, Immobilienbüros oder im Kundenservice. Sie sind meist schlecht bezahlt. Langfristig brauchst du Spanisch.

Gibt es eine deutsche Schule auf Teneriffa?

Ja, die Deutsche Schule Teneriffa in Tabaiba Alta zwischen Santa Cruz und Candelaria. Sie führt bis zum Abitur und nimmt Kinder ab einem Jahr auf. Sie ist kostenpflichtig.

Bin ich als Rentner auf Teneriffa krankenversichert?

Wenn du eine deutsche oder österreichische gesetzliche Rente beziehst und dort versichert bist, beantragst du das Formular S1 und wirst damit im spanischen öffentlichen System versorgt. Ohne S1 brauchst du eine private Versicherung.

Was ist auf Teneriffa anders als auf dem spanischen Festland?

Statt Mehrwertsteuer gilt die IGIC mit 7 %, Pakete aus Deutschland werden verzollt, es gibt 75 % Residentenrabatt auf Flüge und Fähren innerhalb Spaniens, und die Uhr geht eine Stunde nach.

Kostenlos

Die Auswandern-Checkliste als PDF

Alle Schritte in der richtigen Reihenfolge zum Abhaken. Dazu in den nächsten Wochen die wichtigsten Tipps per E-Mail. Kostenlos und jederzeit abbestellbar.

Hilfreich? Teile den Artikel:WhatsAppFacebookLinkedInE-Mail

deinSpanien

Wir sind vor Ort in Spanien und erledigen Papierkram, Termine und Anträge für dich. Auf Deutsch und zum Festpreis.

Jetzt kostenlos beraten lassen Mehr über uns

Sprache: Deutsch English Español
Jetzt kostenlos beraten lassen →