Urlaubstipps Kanaren

Dünen von Maspalomas: Tipps für den Besuch

Von deinSpanien-Redaktion · Aktualisiert am 07.10.2026 · 4 Min. Lesezeit

Kurz gesagt: Die Dünen von Maspalomas sind ein geschütztes Sandmeer direkt am Atlantik, zwischen Playa del Inglés und dem Leuchtturm von Maspalomas. Der Besuch kostet nichts. Geh früh morgens oder am späten Nachmittag, bleib auf den markierten Wegen und nimm mehr Wasser mit, als du für nötig hältst.

Auf einen Blick

  • Lage: Süden von Gran Canaria, Gemeinde San Bartolomé de Tirajana
  • Eintritt: frei, jederzeit zugänglich
  • Schutzstatus: Reserva Natural Especial (besonderes Naturschutzgebiet)
  • Beste Zeit: kurz nach Sonnenaufgang oder zum Sonnenuntergang
  • Mitnehmen: Wasser, Kopfbedeckung, Sonnenbrille, Schuhe für den heißen Sand

Was erwartet dich in den Dünen?

Das Schutzgebiet besteht aus drei Teilen: dem Dünenfeld, der Lagune La Charca und einem Palmenhain. Der Wind formt die Sandberge ständig neu, deshalb sieht das Gebiet bei jedem Besuch etwas anders aus.

  • Das Dünenfeld: heller Sand in Wellen und Kämmen, dahinter das Meer. Von den hohen Dünen siehst du bei klarer Sicht bis in die Berge.
  • La Charca: Brackwasserlagune am westlichen Rand, Rastplatz für Zugvögel. Du schaust vom Weg aus hinein, betreten darfst du sie nicht.
  • Faro de Maspalomas: Leuchtturm aus dem 19. Jahrhundert am Ende der Promenade von Meloneras. Hier beginnt der Strand von Maspalomas.

Wie kommst du hinein?

Es gibt mehrere Zugänge. Welcher passt, hängt davon ab, ob du nur schauen, durch den Sand laufen oder baden willst.

  • Aussichtspunkt in Playa del Inglés: Am südlichen Ende des Ortes liegt am Dünenrand ein Mirador mit Blick über das ganze Feld. Bester Platz für den Sonnenuntergang und Startpunkt eines markierten Wegs.
  • Vom Leuchtturm: Vom Faro gehst du am Wasser entlang nach Osten, die Dünen links, das Meer rechts. Das ist der einfachste Weg, weil der Sand am Spülsaum fest ist.

Mit dem Linienbus der Gesellschaft Global erreichst du Playa del Inglés und den Leuchtturm von Las Palmas und vom Flughafen aus. Mit dem Auto parkst du in den Straßen von Playa del Inglés oder bei Meloneras.

Welche Regeln gelten im Schutzgebiet?

Die Dünen verlieren seit Jahrzehnten Sand, und jeder Tritt abseits der Wege beschädigt die Pflanzen, die ihn festhalten. Deshalb ist das Betreten nur auf den markierten Wegen und am Strand vorgesehen. Verstöße können mit einem Bußgeld geahndet werden.

  • Auf den mit Pfosten markierten Wegen bleiben, nicht quer über die Kämme laufen.
  • Keine Windschutzmauern aus Steinen bauen, keine Pflanzen ausreißen.
  • La Charca und die abgesperrten Bereiche nicht betreten.
  • Drohnen nur mit Genehmigung.

Die aktuellen Vorschriften veröffentlicht die Inselregierung, der Cabildo de Gran Canaria. Infotafeln stehen an den Zugängen.

Wann ist die beste Zeit?

Das Licht macht den Unterschied. Morgens und abends werfen die Kämme lange Schatten, der Sand leuchtet golden und es ist angenehm kühl. Mittags ist das Licht hart, der Sand brennt unter den Füßen und Schatten gibt es nirgends.

Zum Klima: An der AEMET-Station am Flughafen Gran Canaria liegt das mittlere Tagesmaximum im Januar bei 20,8 °C und im August bei 27,5 °C (Normalperiode 1981 bis 2010). Im Sand fühlt es sich deutlich heißer an. Monatswerte stehen im Artikel Kanaren Wetter.

Tipps für den Weg durch den Sand

Die Strecke sieht auf der Karte kurz aus. Im weichen Sand kommst du aber nur langsam voran, und bergauf rutschst du bei jedem Schritt zurück.

  • Pro Person mindestens einen Liter Wasser mitnehmen, im Sommer mehr.
  • Barfuß geht es morgens gut. Sobald die Sonne hoch steht, brauchst du Sandalen oder leichte Schuhe.
  • Mit kleinen Kindern lieber vom Leuchtturm aus am Wasser entlang als quer durchs Dünenfeld. Kinderwagen sind im Sand nicht zu schieben.
  • Am Strand zwischen den beiden Orten gibt es ausgewiesene FKK-Abschnitte. Schilder zeigen, wo sie beginnen.
  • Baden ist am Strand möglich. Achte auf die Flaggen, an der Landspitze gibt es Strömung.

Was lässt sich damit verbinden?

Gut passt ein Morgen im Sand, danach Strand und abends die Promenade von Meloneras. Weitere Ziele stehen unter Gran Canaria Sehenswürdigkeiten, die Badeplätze unter Strände auf Gran Canaria. Wer im Winter länger bleiben will, liest Überwintern auf den Kanaren.

Häufige Fragen

Kosten die Dünen von Maspalomas Eintritt?

Nein. Das Gebiet ist frei zugänglich, es gibt weder Kasse noch Öffnungszeiten.

Darf man überall in den Dünen laufen?

Nein. Vorgesehen sind die markierten Wege und der Strand. Abseits davon schadest du dem Schutzgebiet und riskierst ein Bußgeld.

Wie lange braucht man für den Besuch?

Für den Aussichtspunkt reicht eine halbe Stunde. Für den Weg durch die Dünen oder am Strand entlang bis zum Leuchtturm solltest du dir einen halben Vormittag nehmen.

Sind die Dünen für Kinder geeignet?

Ja, Kinder lieben den Sand. Geh früh, bleib in der Nähe des Zugangs und denk an Wasser und Sonnenschutz. Weitere Tipps unter Kanaren mit Kindern.

Stand Oktober 2026. Öffnungszeiten, Preise und Zugangsregeln ändern sich. Prüfe sie vor deinem Besuch auf den offiziellen Seiten.

Titelbild: Marc Ryckaert (MJJR) · Wikimedia Commons · CC BY 3.0

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